Gute Nachrichten für alle, die eine Photovoltaikanlage oder einen Stromspeicher planen: Der nächste Fördercall im Rahmen des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) startet am 16. Juni 2026. Förderanträge können bis 30. Juni 2026 über die EAG-Abwicklungsstelle eingereicht werden.
Die Förderung unterstützt bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen sowie bei der Anschaffung von Stromspeichern und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur nachhaltigen Stromversorgung in Österreich.
Für den zweiten Fördercall 2026 gelten folgende Fördersätze:
Die tatsächliche Förderhöhe richtet sich nach den förderfähigen Investitionskosten und den jeweils geltenden Förderbestimmungen.
Erfahrungsgemäß ist das Interesse an den Fördercalls sehr hoch. Wer die Errichtung einer Photovoltaikanlage plant, sollte daher rechtzeitig die notwendigen Unterlagen vorbereiten und sich frühzeitig über die Voraussetzungen informieren.
Eine gute Planung hilft nicht nur bei der Antragstellung, sondern stellt auch sicher, dass die Anlage optimal auf den eigenen Strombedarf abgestimmt wird.
Sie haben Fragen zur Photovoltaikförderung, zur Antragstellung oder zur Umsetzung Ihres Projekts?
Die KEM Energieregion Wechselland unterstützt Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden sowie Betriebe gerne mit unabhängigen Informationen und Beratung rund um Photovoltaik, Energiespeicher und erneuerbare Energien.
Wir helfen Ihnen dabei, sich im Förderdschungel zurechtzufinden und die für Ihr Vorhaben relevanten Informationen zu erhalten.
Detaillierte Informationen zum Fördercall, den Förderbedingungen sowie zur Antragstellung finden Sie auf der Website der EAG-Abwicklungsstelle:
www.eag-abwicklungsstelle.at
Beitrag erstellt am 01.06.2026
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Beitrag erstellt am 22.05.2026
Die Pfarre Dechantskirchen wurde bereits zum 24. Mal in Folge für ihr ökologisches Engagement ausgezeichnet und durfte heuer erneut den Umweltpreis der katholischen und evangelischen Kirchen Österreichs entgegennehmen. Grundlage der Auszeichnung war der Sieg in der Kategorie „Biodiversität“.
Seit rund 25 Jahren setzt die Pfarre konsequent auf den Schwerpunkt „Ökologie und Nachhaltigkeit“ und gilt damit weit über die Region hinaus als Vorzeigebeispiel. Unter dem Motto „Gesunde Erde für gesunde Kinder“ werden Maßnahmen gesetzt, die langfristig zum Schutz unserer Lebensgrundlagen beitragen.
Ein weiterer Schritt ist bereits geplant: Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll in eine weitere Photovoltaikanlage investiert werden. Damit wird der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt.
Das Engagement wird von vielen engagierten Personen getragen und zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Entwicklung auch auf lokaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden kann.
Die Energieregion Wechselland gratuliert herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!
📄 Hier finden Sie Zeitungsbeiträge zur Umweltpreis-Verleihung an die Pfarre Dechantskirchen:
Mehrwegwindeln sind für viele junge Eltern ein Thema, das zunächst mit Unsicherheit und Skepsis verbunden ist. Auch wir haben uns (ich als Modellregionsmanager der Energieregion Wechselland gemeinsam mit meiner Frau Doris) intensiv damit beschäftigt und uns vor der Geburt unserer Tochter bewusst dafür entschieden, es auszuprobieren.
Heute, mit einer fast sieben Monate alten Tochter, können wir sagen: Es funktioniert und zwar besser als gedacht.
Wir nutzen ein sogenanntes Hybridsystem, also eine Kombination aus Mehrweg- und Einwegwindeln. Aktuell wickeln wir rund 75 % mit Mehrwegwindeln und etwa 25 % mit Einwegwindeln. Im Alltag zeigt sich schnell, dass Mehrwegwindeln keineswegs kompliziert sind. Der Wickelvorgang unterscheidet sich kaum von jenem mit Wegwerfwindeln und auch die Handhabung ist sehr unkompliziert. Mit Waschmaschine und Trockner lässt sich das Waschen problemlos in den Alltag integrieren und stellt keinen zusätzlichen großen Aufwand dar. Auch der Waschvorgang ist einfacher und hygienischer als viele denken: Die verwendeten Windeln werden in einem speziellen Windelsack gesammelt, der anschließend direkt als Ganzes in die Waschmaschine gegeben wird. Dadurch kommt man kein zweites Mal mit einer schmutzigen Windel in Berührung, was das System sehr alltagstauglich und unkompliziert macht.
Es gibt auch Situationen, in denen wir bewusst auf Einwegwindeln zurückgreifen. Dazu zählen:
Für uns hat sich diese Kombination als sehr praktikabel erwiesen. Wir verwenden aktuell 14 Mehrwegwindeln, was für unser System gut ausreicht. Eine vollständige, 100%ige Umstellung auf Mehrweg wäre grundsätzlich möglich, würde aber eine deutlich größere Anzahl an Windeln erfordern.
Ein großer Vorteil von Mehrwegwindeln liegt in ihrer Langlebigkeit und Robustheit. Sie können problemlos für mehrere Kinder hintereinander verwendet werden und sind somit auch langfristig eine
sinnvolle Investition.
Zusätzlich fühlen wir uns auch wohl bei dem Gedanken, dass die zarte Babyhaut nicht ständig Kunststoff ausgesetzt ist und gleichzeitig
deutlich weniger Restmüll anfällt.
Besonders interessant ist, dass die Anschaffung von Mehrwegwindeln auch finanziell unterstützt wird. Die KEM-Gemeinden bieten gemeinsam mit dem AWV Hartberg Gutscheine für Mehrwegwindeln an, wodurch der Einstieg zusätzlich erleichtert wird. Informationen dazu sind unter anderem hier zu finden:
Rückblickend können wir sagen: Mehrwegwindeln sind alltagstauglich, unkompliziert und keineswegs aufwendiger als Einwegwindeln. Oft sind es eher Vorurteile oder Unsicherheiten, die davon abhalten, es auszuprobieren. Auch wir haben vor der Geburt Sätze wie „Mal schauen, wie lange ihr das macht...“ gehört.
👉 Heute wissen wir: Wir machen es immer noch und werden es auch weiterhin tun.
Mehrwegwindeln sind damit eine einfache Möglichkeit im Alltag einen Beitrag zur Abfallvermeidung zu leisten ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Gemeinsam Schritte sammeln – Mach mit beim Tag des Zu-Fuß-Gehens und der Österreich-Challenge! 🚶♀️
Die Energieregion Wechselland ist bei der großen ÖSTERREICH ZU FUSS CHALLENGE dabei!
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👉 Worum geht’s?
Gemeinsam wollen wir 100 Millionen Schritte sammeln – das entspricht rund 25
Österreich-Umrundungen!
Die Challenge läuft von 27.04.2026 bis 27.05.2026.
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Wir freuen uns, wenn wir dich draußen zu Fuß treffen – denn Gehen ist gesund, nachhaltig und macht einfach Spaß!
👉 Mehr Infos:
oesterreichzufuss.at
* Teilnahmebedingungen unter: oesterreichzufuss.at/teilnahmebedingungen
Steirischer Sanierungsbonus gestartet: Jetzt Förderung für bereits umgesetzte Maßnahmen sichern!
Seit heute, dem 1. April 2026, ist die Sonderförderung „Steirischer Sanierungsbonus“ des Landes Steiermark geöffnet. Das Besondere: Gefördert werden bereits umgesetzte Sanierungsmaßnahmen – eine seltene Möglichkeit, sich nachträglich finanzielle Unterstützung zu sichern.
Der Fördercall ist jedoch nur bis 15. Mai 2026 geöffnet und die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip „first come, first served“. Das bedeutet: Nur solange Budget vorhanden ist – schnelles Handeln ist also entscheidend. Gefördert werden diverse Sanierungsmaßnahmen unter anderem aus den Bereichen Haustechnik und thermische Sanierung.
Wichtig ist, dass die Förderung ausschließlich für bereits durchgeführte Maßnahmen gilt und bestimmte zeitliche Voraussetzungen erfüllt sein bzw. eingehalten werden müssen:
Zusammengefasst bietet der „Steirische Sanierungsbonus“ eine attraktive Chance, rückwirkend Förderungen für bereits realisierte Projekte zu erhalten. Aufgrund der kurzen Einreichfrist und des begrenzten Budgets empfiehlt es sich den Antrag rasch vorzubereiten und einzureichen.
Weitere Infos und Antragstellung:
https://www.wohnbau.steiermark.at/cms/beitrag/13011221/180670379/
Energieautarke Bauernhöfe – Neue Förderung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe gestartet
Seit dem 25. März 2026 ist das neue Förderprogramm „Versorgungssicherheit im ländlichen Raum – Energieautarke Bauernhöfe“ des Klima- und Energiefonds geöffnet. Dieses Programm unterstützt land- und forstwirtschaftliche Betriebe beim dauerhaften Ausstieg aus fossilen Energien. Gefördert werden die Erstellung eines professionellen Gesamtenergiekonzepts (Modul 1) sowie darauf aufbauende, kombinierte Investitionsmaßnahmen (Modul 2) zur Erhöhung der betrieblichen Energieeigenversorgung.
Wer Interesse hat, sollte sich rasch damit beschäftigen. Der Grund ist einfach: Für das gesamte Programm stehen nur 4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Einreichung ist zwar offiziell bis November 2026 möglich, tatsächlich gilt jedoch das Prinzip „solange Budget vorhanden ist“. Sobald die Mittel ausgeschöpft sind, sind keine Förderungen mehr möglich. Eine zeitnahe Planung und Einreichung ist daher klar empfehlenswert.
Photovoltaikanlagen und Stromspeicher sind nicht Teil dieser Förderung. Diese werden über andere Förderschienen abgewickelt. Stattdessen liegt der Fokus klar auf der Versorgungssicherheit und ganzheitlichen Optimierung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe. Gefördert wird zunächst die Erstellung eines ganzheitlichen Energiekonzepts durch befugte Energieberaterinnen und Energieberater. Ein solches Konzept ist Voraussetzung für die Einreichung in Modul 2. Dort können dann auf Basis des zuvor erstellten Gesamtenergiekonzepts Maßnahmenbündel aus den vier Handlungsfeldern Energieeffizienz, Erneuerbare Energien & Speicherung, E-Mobilität und Energiemanagement eingereicht werden.
Je nach Umfang und Kombination der Maßnahmen sind Förderungen von bis zu 100.000 Euro pro Betrieb möglich. Entscheidend für die tatsächliche Höhe ist, wie stark sich die Energieeffizienz verbessert bzw. der Eigenversorgungsgrad erhöht.
Zusammengefasst ist „Energieautarke Bauernhöfe 2025“ keine klassische Förderung für einzelne Technologien, sondern ein strategisches Programm zur Steigerung der Energieunabhängigkeit und Krisensicherheit in der Landwirtschaft. Für Betriebe, die mehrere Maßnahmen kombinieren und ihren Energieeinsatz strukturiert optimieren wollen, bietet sich hier eine attraktive Fördermöglichkeit.
Weitere Infos: https://www.klimafonds.gv.at/foerderung/eab-2025/
Energieraumplanung in unserer Region – gemeinsam die Energie- und Klimazukunft gestalten!
Energieraumplanung ist ein zentraler Ansatz um die Energie- und Klimazukunft unserer Gemeinden nachhaltig und zukunftsorientiert zu gestalten. Ziel ist es, Energie zu sparen, Kosten zu senken und den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren. Dabei werden unsere Gemeinden so geplant und weiterentwickelt, dass Energie effizient genutzt, erneuerbare Energiequellen bestmöglich eingesetzt und unnötige Wege sowie Energieverluste vermieden werden.
Wohnen, Mobilität und Energie sind dabei eng miteinander verbunden. Die räumliche Entwicklung unserer Gemeinden beeinflusst maßgeblich, wie viel Energie verbraucht wird und wie klimafreundlich der Alltag gestaltet werden kann. Wenn Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeitangebote näher beieinander liegen, werden Wege kürzer. Das bedeutet:
mehr Wege können zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden,
öffentliche Verkehrsmittel werden attraktiver und besser nutzbar,
der motorisierte Individualverkehr kann reduziert werden.
Gleichzeitig lassen sich kompakte und gut durchmischte Siedlungen effizienter mit Wärme und Strom versorgen. Wird Energie möglichst nahe am Ort des Verbrauchs erzeugt, entstehen weniger Verluste. Davon profitieren Umwelt, Klima und die Menschen in unserer Region gleichermaßen.
Ein zentraler Baustein der Energieraumplanung ist das sogenannte Sachbereichskonzept Energie (SKE). Dabei handelt es sich um ein Energiekonzept im Rahmen der örtlichen Raumplanung und als Teil des jeweiligen Örtlichen Entwicklungskonzeptes der Gemeinden. Es unterstützt die Gemeinden dabei,
energie- und klimapolitische Ziele verbindlich zu verankern,
die räumliche Entwicklung klimafreundlich zu steuern,
geeignete Standorte für erneuerbare Energie zu berücksichtigen,
Standorträume für eine effiziente Wärmeversorgung festzulegen,
sowie gute Voraussetzungen für energiesparende Mobilität zu schaffen.
Auf dieser Grundlage können wichtige Entscheidungen rund um Bauen, Wohnen, Infrastruktur und Mobilität langfristig und vorausschauend getroffen werden – abgestimmt auf die Besonderheiten jeder einzelnen Gemeinde und im regionalen Zusammenhang.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Wärmeversorgung. Je nach Siedlungsstruktur kommen unterschiedliche Lösungen in Betracht. In Gebieten mit dichter Bebauung kann eine leitungsgebundene Wärmeversorgung, wie etwa Fernwärme, besonders sinnvoll sein – vor allem, wenn sie mit erneuerbarer Energie oder Abwärme betrieben wird. In weniger dicht bebauten Bereichen eignen sich häufig dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen oder solar unterstützte Heizsysteme. Gleichzeitig wird geprüft,
wo durch energetische Sanierungen von Gebäuden Energie eingespart werden kann,
wie sich der Wärmebedarf langfristig reduzieren lässt,
und wie Siedlungsentwicklung und Wärmeinfrastruktur optimal aufeinander abgestimmt werden können.
Auch die Mobilität spielt eine zentrale Rolle, da sie einen großen Teil des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen verursacht. Energieraumplanung setzt daher auf das Prinzip der kurzen Wege und fördert:
kompakte Orts- und Stadtkerne,
eine gute Erreichbarkeit von Nahversorgung, Bildungseinrichtungen und Dienstleistungen,
attraktive Angebote des öffentlichen Verkehrs,
sichere und durchgängige Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende.
Dadurch wird energiesparende Mobilität ermöglicht, die Lebensqualität in unseren Gemeinden erhöht und gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
Als wichtige Entscheidungsgrundlage steht den Gemeinden unter anderem der Wärme- und Energieatlas des Landes Steiermark zur Verfügung. Dieser bietet eine kartografische Darstellung energiebezogener Daten und diese Datengrundlagen unterstützen unsere Gemeinden dabei, fundierte, transparente und zukunftsorientierte Entscheidungen im Sinne der gesamten Region zu treffen.
Energieraumplanung bedeutet somit, heute die richtigen Weichen für morgen zu stellen. Sie schafft die räumlichen Voraussetzungen für
eine sichere und umweltschonende Energieversorgung,
langfristig stabile und möglichst geringe Energiekosten,
weniger Treibhausgasemissionen,
und eine hohe Lebensqualität in unseren Gemeinden.
Durch eine abgestimmte regionale Zusammenarbeit können unsere Gemeinden gemeinsam einen wirksamen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten – verantwortungsvoll, nachhaltig und generationengerecht.
Weitere Informationen zur Energieraumplanung finden Sie auf der Website des Landes Steiermark unter folgendem Link:
https://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/144381826/de/
KEM Energieregion Wechselland beim Agri-PV-Bürgerdialog in Schäffern vertreten!
Am 30. Jänner 2026 fand im Turnsaal der Volksschule Schäffern ein gut besuchter Bürgerdialog zur geplanten Agri-Photovoltaikanlage in der Gemeinde statt. Die Firma Trinael Energieprojekte Austria GmbH informierte über den aktuellen Planungsstand sowie mögliche Flächen für eine kombinierte landwirtschaftliche Nutzung und Stromerzeugung mittels Photovoltaik. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Projektstand transparent darzustellen, offene Fragen zu beantworten und Anregungen aus der Bevölkerung aufzunehmen.
Auch die KEM Energieregion Wechselland war mit einem eigenen Informationsstand vertreten. Als Modellregionsmanager nutzte ich die Gelegenheit, um mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern in den direkten Austausch zu treten und über zentrale Themen der regionalen Energiewende zu informieren. Im Mittelpunkt der Gespräche standen unter anderem:
erneuerbare Energie und regionale Energieversorgung
Energieraumplanung und zukünftige Entwicklungsperspektiven
Energiegemeinschaften und Speicherlösungen
Fördermöglichkeiten für Private und Betriebe
Die Gespräche an diesem Abend zeigten deutlich, dass das Thema Energiezukunft viele Menschen bewegt und der Wunsch nach verlässlicher, unabhängiger Information sehr groß ist.
Der Bürgerdialog bot einen wichtigen Rahmen für einen sachlichen Austausch und verdeutlichte, wie bedeutend transparente Information und die frühzeitige Einbindung der Bevölkerung bei Energieprojekten sind. Eine offene Gesprächskultur schafft Vertrauen und trägt wesentlich dazu bei, tragfähige Lösungen für die Region zu entwickeln.
Die KEM Energieregion Wechselland wird den weiteren Prozess weiterhin verfolgen und steht als neutrale Informationsstelle für Fragen rund um Energie, Klimaschutz, Förderungen und regionale Entwicklung zur Verfügung.
Die Energiegemeinschaft EEG Lafnitztal in unserer KEM
Die erneuerbare Energiegemeinschaft EEG Lafnitztal ist ein wichtiges regionales Projekt zur gemeinsamen Nutzung von regional erzeugtem Strom. Ziel der Gemeinschaft ist es, lokal erzeugten Strom möglichst effizient innerhalb der Region zu nutzen und durch die Beteiligung vieler Akteur:innen sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile für die Teilnehmenden zu schaffen.
Durch die gemeinschaftliche Nutzung von erneuerbarem Strom bleibt ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region. Gleichzeitig wird die Versorgungssicherheit gestärkt und ein aktiver Beitrag zur regionalen Energiewende geleistet.
Als KEM Energieregion Wechselland unterstützen wir dieses Projekt aktiv. Wir begleiten die Energiegemeinschaft fachlich, fördern den Austausch mit Gemeinden, Betrieben und Haushalten und stehen allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Unser Ziel ist es, die Vorteile von Energiegemeinschaften verständlich zu vermitteln und die Teilnahme für alle Interessierten möglichst einfach zu gestalten.
📌 Unterstützung bei Anmeldung und Beteiligung
Wer Fragen zur Energiegemeinschaft hat oder Hilfe bei der Anmeldung zur EEG Lafnitztal benötigt, kann sich gerne direkt an Modellregionsmanager Manuel Reichmann wenden. Gemeinsam finden wir den passenden Einstieg, besprechen die Vorteile und beantworten alle offenen Fragen rund um Teilnahme, technische Voraussetzungen und Anmeldung.
Die Zusammenarbeit zwischen der KEM Energieregion Wechselland und der EEG Lafnitztal stärkt nicht nur die regionale Energiewende, sondern fördert aktiv das Miteinander, die Eigenverantwortung und die lokale Wertschöpfung in unserer Region.
Weitere Infos zur EEG Lafnitztal findest du direkt auf der offiziellen Website:
Energiebuchhaltung im Wechselland: Mehr Transparenz und gezielte Steuerung kommunaler Energieverbräuche
Gemeinsam mit allen sieben Gemeinden wurde in den letzten Jahren eine umfassende Energiebuchhaltung aufgebaut und seither laufend betrieben. Ziel ist es, Energieverbräuche transparent zu machen, Einsparpotenziale zu erkennen und fundierte Entscheidungen für eine klimafreundliche Entwicklung zu treffen.
Energiebuchhaltung ist ein zentrales Instrument im kommunalen Energiemanagement. Dabei werden Energieverbräuche – etwa für Strom, Wärme, Wasser oder Treibstoff – systematisch erfasst, analysiert und bewertet. In der Praxis bedeutet das, dass die Verbräuche von öffentlichen Gebäuden, Anlagen oder auch kommunalen Einrichtungen regelmäßig erhoben und in einem digitalen System dokumentiert werden. So entsteht ein klarer Überblick über den Energieeinsatz in der Gemeinde.
Im Wechselland kommt dafür ein modernes Online-Tool zum Einsatz, der sogenannte Energiebericht Online (EBO). Dieses ermöglicht eine einfache und zentrale Erfassung aller relevanten Daten und erstellt daraus jährlich einen umfassenden Energiebericht. Dieser Bericht zeigt unter anderem:
Damit wird die Energiebuchhaltung zu einem wichtigen Steuerungsinstrument für Gemeinden denn sie liefert die Basis für konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Durch die laufende Datenerfassung können Veränderungen früh erkannt werden. Auffällige Mehrverbräuche oder technische Probleme werden sichtbar und können gezielt behoben werden. Gleichzeitig ermöglicht die Energiebuchhaltung den Vergleich zwischen einzelnen Gebäuden, zwischen verschiedenen Jahren und sogar zwischen den Gemeinden. Diese Vergleichbarkeit ist entscheidend um Einsparpotenziale zu identifizieren und Best-Practice-Beispiele zu nutzen.
Ein besonderer Mehrwert entsteht durch die Zusammenarbeit aller sieben Gemeinden der Region. Durch den gemeinsamen Zugang zu Daten und Erfahrungen können Synergien genutzt und Maßnahmen effizient umgesetzt werden. Die Energiebuchhaltung wird damit nicht nur zu einem Werkzeug für einzelne Gemeinden, sondern zu einem regionalen Motor für die Energiewende. Die Vorteile liegen auf der Hand:
Mit der Energiebuchhaltung setzt die Energieregion Wechselland ein klares Zeichen für Transparenz, Verantwortung und nachhaltige Entwicklung. Denn nur wer seine Energieflüsse kennt, kann sie auch gezielt verbessern.
Die Volksschule St. Lorenzen am Wechsel bringt die Straße zum Blühen!
Im Rahmen der klimaaktiv mobil-Aktion „Blühende Straßen“ haben die Schülerinnen und Schüler der Volksschule St. Lorenzen ihre Kreativität unter Beweis gestellt und die Straße vor der Schule in ein buntes Kunstwerk verwandelt.
Mit großer Begeisterung und viel Freude bemalten sie den Straßenabschnitt vor der Volksschule mit farbenfrohen Blumen, Schmetterlingen, einem Regenbogen und vielen weiteren schönen Motiven. So wurde die Straße für einige Stunden zu einer lebendigen Leinwand.
Die Aktion fand im Rahmen des Straßenmalwettbewerbs 2025 im Zuge der Europäischen Mobilitätswoche statt. Ziel des Projekts ist es, die Straße als Lebensraum sichtbar zu machen, in dem Kinder sich bewegen und spielen. Dabei soll vor allem auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass der Schulweg für Kinder sicherer gestaltet werden soll und Autofahrer:innen im Bereich von Schulen besonders achtsam sein müssen.
Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Teamgeist, Kreativität und Begeisterung die Kinder bei der Sache waren! Ein herzliches Dankeschön gilt allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen sowie den Eltern für die tatkräftige Unterstützung bei dieser Aktion.
Wir drücken fest die Daumen für den Wettbewerb und freuen uns schon jetzt auf weitere „blühende“ Aktionen in unserer Region!
Familienradausfahrt - Geschichte erleben auf zwei Rädern
Am 30.08.2025 fand unsere Familienradausfahrt unter dem Motto „Geschichte erleben auf zwei Rädern“ statt. Gemeinsam organisiert vom Radclub Friedberg-Pinggau, der Energieregion Wechselland und dem Historischen Verein Wechselland. Insgesamt nahmen 37 Radler:innen, darunter 16 Kinder, an der rund 15 km langen Tour durch das Wechselland teil.
Obwohl der Wetterbericht zunächst nichts Gutes verhieß, hielt das Wetter zum Glück durch und so konnte die Ausfahrt wie geplant stattfinden. Die Strecke führte vom Hauptplatz Friedberg über den Ortsteil Stögersbach nach Dechantskirchen, weiter nach Kroisbach, hinein in den Steinpeißwald und schließlich zum Heurigenstadl Ehrenhöfer wo die Tour bei erfrischenden Getränken und einer deftigen Jause einen gemütlichen Ausklang fand.
Ein besonderes Highlight waren die geschichtlichen Erzählungen von Andreas Salmhofer vom Historischen Verein Wechselland. An jeder Station brachte er den Teilnehmer:innen in wenigen Minuten spannende Einblicke in die Geschichte der Region näher.
Die gelungene Mischung aus Bewegung, Natur und Geschichte sorgte für beste Stimmung und machte die Familienradausfahrt zu einem schönen Erlebnis für Jung und Alt.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal!
KEM Energieregion Wechselland erfolgreich auditiert – Rückenwind für die regionale Klimaarbeit!
Am 12. Juni 2025 wurde die Klima- und Energiemodellregion Energieregion Wechselland, kurz KEM, im Rahmen des KEM-Qualitätsmanagements einer umfassenden Auditierung unterzogen. Das Audit fand im Rathaus Friedberg statt und beleuchtete sämtliche Bereiche der regionalen KEM-Arbeit, von erneuerbarer Energie und Energieeffizienz bis hin zu nachhaltiger Mobilität und Öffentlichkeitsarbeit.
Die Evaluierung zeigt deutlich: Die KEM Wechselland ist auf einem sehr guten Weg. Zahlreiche Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt und die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, regionalen Akteur:innen und der Bevölkerung wird als besonders positiv hervorgehoben. Besonders erwähnenswert sind der kontinuierliche Ausbau der Photovoltaikleistung, die energieeffiziente Sanierung öffentlicher Gebäude, regelmäßige Energiesprechtage sowie ein starkes Engagement in der Bewusstseinsbildung.
Auch die enge regionale Kooperation, sowohl zwischen den Gemeinden als auch mit lokalen Akteuren und Vereinen wurde von der Auditorin besonders positiv bewertet. Besonders erfreulich ist, dass nahezu alle öffentlichen Gebäude der Region inzwischen mit erneuerbarer Energie versorgt werden und das in allen Gemeinden eine umfassende Energiebuchhaltung geführt wird.
Im Anschluss an das Auditgespräch wurde das Projekt WiederWertVoll in Friedberg besichtigt. Ein inspirierendes Beispiel für Ortskernbelebung, Ressourcenschonung und regionale Wertschöpfung.
Infos zu WiederWertVoll unter: https://www.wiederwertvoll.at/
Der daraus entstandene Auditbericht enthält neben einer detaillierten Analyse auch wertvolle Impulse für die zukünftige Entwicklung der KEM. So wird unter anderem empfohlen, den Bereich nachhaltige Mobilität weiter zu stärken. Etwa durch den Erhalt bestehender Angebote wie dem SAM-Taxi sowie durch neue, bedarfsorientierte Lösungen. Auch im Bereich der kommunalen Infrastruktur sollen Energieeffizienzpotenziale, etwa bei öffentlichen Gebäuden und Anlagen, gezielt genutzt werden. Große Chancen sieht die Auditorin zudem in der Zusammenarbeit mit Schulen, z. B. durch Initiativen wie „Klimaschulen“ oder über Programme wie ÖKOLOG und Klimabündnis, um junge Menschen für Klimaschutz und Energieeffizienz zu begeistern.
Die Ergebnisse des Audits zeigen, dass die Region auf einem sehr guten Weg ist und gut vorbereitet in die nächste Phase der KEM-Arbeit starten kann. Mit starkem regionalem Zusammenhalt und klaren Zielen vor Augen kann die Energieregion Wechselland auch künftig einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.
Die 4. Klassen der Mittelschule Rohrbach an der Lafnitz beim Ideenwettbewerb
Im Rahmen des Ideenwettbewerbs 2025 der KEM Energieregion Wechselland zeigten auch die Schüler:innen der 4. Klassen der Mittelschule Rohrbach an der Lafnitz großes Engagement. Unter dem Motto „Deine Idee für unsere lebenswerte Zukunft im Wechselland“ setzten sie sich im Unterricht intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Regionalentwicklung auseinander.
Mit viel Kreativität und Ernsthaftigkeit erarbeiteten die Jugendlichen eigene Vorschläge, wie unsere Region ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig gestaltet werden kann. Dabei standen Themen wie Mobilität, Lebensmittelverschwendung, Energieeffizienz und das Miteinander in der Gemeinde im Mittelpunkt. Die Teilnahme der Schule war nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Wettbewerb, sondern auch ein gelungenes Beispiel dafür wie junge Menschen frühzeitig in wichtige Zukunftsfragen eingebunden werden können.
Als Anerkennung für ihr Engagement wurden den beiden vierten Klassen vom Biohof Krautgartner in Eichberg zu einer Exkursion eingeladen. Dort können die Schüler:innen praxisnah erleben, wie ökologische Landwirtschaft in der Region funktioniert. Ein spannender Abschluss ihres Projekts, der Theorie und gelebte Praxis verbindet. Wir danken den Schüler:innen und den Lehrer:innen herzlich für die Teilnahme und den wertvollen Beitrag zum Ideenwettbewerb.
Auch im Jahr 2025 organisiert die Energieregion Wechselland wieder eine Sammelbestellung für Holzpellets. Das Angebot gilt exklusiv für Lieferungen in die Gemeinden der Energieregion Wechselland und wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Holzhof Schmidt GmbH abgewickelt.
Warum Pellets?
Holzpellets sind ein klimafreundlicher, regional verfügbarer und nachwachsender Brennstoff. Sie werden aus Nebenprodukten der Holzverarbeitung, wie z.B. Sägemehl und Holzspänen, hergestellt. Diese werden unter hohem Druck und ohne Zugabe chemischer Bindemittel zu kleinen, zylinderförmigen Presslingen verarbeitet. Im Vergleich zu fossilen Brennstoffen punkten Pellets durch eine bessere CO₂-Bilanz. Beim Verbrennen wird nur jenes CO₂ freigesetzt, das die Bäume zuvor während ihres Wachstums aufgenommen haben. Das macht sie zu einer nahezu klimaneutralen Alternative zu Öl oder Gas.
Ein weiterer Vorteil: Pellets werden in der Regel regional produziert, was kurze Transportwege, Wertschöpfung vor Ort und mehr Versorgungssicherheit bedeutet. Wer sich für Pellets entscheidet, wählt also nicht nur eine wirtschaftlich attraktive, sondern auch eine nachhaltige Heizlösung, die einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Zukunftsfähiges Bauen -
Der HuPfeZi-Hof als Vorzeigeprojekt!
Im Rahmen einer spannenden Exkursion besichtigten Vertreter:innen der Klima- und Energiemodellregionen Wechselland, Vorau, Pöllauer Tal sowie der Klimawandelanpassungsregion Vorau-Dechantskirchen am 21.03.2025 den liebevoll sanierten HuPfeZi-Hof in Puchegg. Das ursprünglich aus den 1930er Jahren stammende Keuschlerhaus wurde vom Team des Naturhaus Wechselland ökologisch und zukunftsorientiert renoviert.
Die Sanierung erfolgte mit regionalen, natürlichen Baustoffen wie Holz, Lehm, Kalk und Stroh – ganz ohne Sondermüll. Herzstück des Projekts ist die Kombination traditioneller Handwerkskunst mit moderner Energieeffizienz. So sorgt z. B. eine Solaranlage für Warmwasser und eine Stückholzheizung für wohlige Wärme via Fußboden- und Wandheizung. Die gesamte Wohnfläche von rund 116 m² entstand durch die gelungene Verbindung von Altbau und nachhaltigem Zubau. Die Gastgeberinnen Barbara und Bibiana Höfler leben auf dem Mini-Selbstversorgerhof und bieten für BesucherInnen unter anderem Führungen und Workshops an. Das Naturhaus Wechselland und Sonneninstallateur Willi Höfler zeigen mit diesem Projekt, wie klimafittes Wohnen mit Herz und Verstand funktioniert.
Neuer Modellregions-Manager
Seit dem 1. März 2025 gibt es eine personelle Veränderung in der Klima- und Energiemodellregion Wechselland: Manuel Reichmann aus St. Lorenzen am Wechsel hat die Position des Modellregions-Managers von Monika Schausberger übernommen.
Manuel Reichmann über seine neue Aufgabe:
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Gemeinden, Unternehmen sowie den Bürgerinnen und Bürgern die erfolgreiche Arbeit der KEM fortzuführen und neue Impulse zu setzen. Der Wandel hin zu einer klimafreundlichen Zukunft bietet enorme Chancen für unsere Region. Ich bin überzeugt, dass wir durch Zusammenarbeit und gemeinsames Engagement viel bewegen können. Ein besonderer Dank geht an meine Vorgängerin Monika Schausberger, die mit ihrem Einsatz und ihrer Tatkraft viele Projekte angestoßen und die KEM Wechselland erfolgreich vorangebracht hat. Für Fragen, Anregungen oder Ideen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Lasst uns gemeinsam aktiv werden und unsere Region für kommende Generationen nachhaltig gestalten!
Ökologische Grünraumpflege
Am 12.2.2025 trafen sich die für die Grünraumpflege Verantwortlichen, tauschten sich aus und diskutierten u.a. folgende Fragen: Welche Blumen und Stauden halten den sommerlichen Hitzeperioden stand? Wie legt man eine „richtige“ Blumenwiese an? Wohin mit den Blumen nach der Mahd? Wie geht man mit Beschwerden aus der Bevölkerung um, wenn es in den Augen der BürgerInnen zu sehr wuchert? Welche Pflanzen sind Streusalz gegenüber weniger empfindlich? Unsere Experten Stefan Käfer (www.naturimgarten-steiermark.at/) und Monika Maier-Paar (Martkgemeinde Grafendorf) hatten wertvolle Infos und Tipps parat. Vielen Dank dafür, es war ein informativer Nachmittag!
Örtliche Entwicklung und Energieraumplanung sind eng miteinander verknüpft. Jede raumplanerische Entscheidung einer Gemeinde, jedes Bauvorhaben hat viele Folgen: Wird der Ortsbildschutz gewahrt? Werden Nachbarn durch das Projekt beeinträchtigt? Wie steht es um Sicherheit, Energieversorgung, Verkehrsaufkommen und Abfallentsorgung beim Projekt?
Als Bürger hat jeder sein eigenes Projekt im Sinn, Gemeinden müssen allerdings das Große und Ganze betrachten, Gesetze und ihre eigenen Richtlinien befolgen. Außerdem behält ein örtliches Entwicklungskonzept 15 Jahre lang seine Gültigkeit und es soll langfristig und enkeltauglich geplant werden. Daher setzt die Energieregion Wechselland in der aktuellen Periode hier einen Schwerpunkt, um die Gemeinden bestmöglich in diesem Prozess zu unterstützen.
Mehr Infos zur Energieraumplanung im Land Steiermark
Wer "Sanieren" sagt, muss auch "Ökologisch" sagen!
Ist es nicht widersinnig, bei einer Sanierung die Heizung auf erneuerbare Energieträger umzustellen, jedoch für die Dämmung des Hauses Styropor zu verwenden, das aus Erdöl erzeugt wird?
Gemeinsam mit dem Naturhaus Wechselland und Sonneninstallateur Willi Höfler startete die Energieregion die Reihe "Red' ma drüber" am 22.11.2024 in Schäffern, beim guten Sanierungsbeispiel Schandlbauer Mühle. Mit dabei war auch Energieberaterin Angelika Allmer-Glatz, die einen Überblick über das umfangreiche Förderangebot gab.
Weitere Infos:
Die Europäische Mobilitätswoche 2024 im Wechselland
Heuer waren besonders die Kinder in den Gemeinden Dechantskirchen und in Schäffern aktiv:
In Dechantskirchen veranstaltete die Volksschule einen Radfahr-Workshop, in Schäffern ließen die Kinden den Dorfplatz mit selbst gemalten Blumen erblühen, und die Pfarre organisierte die Segnung von alternativen Fortbewegungsmitteln.
Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!
Kooperation mit der Pfarre Dechantskirchen
Die Pfarre Dechantkskirchen nimmt ihre Schöpfungsverantwortung sehr ernst. Sie engagiert sich seit vielen Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit, war eine der ersten Pfarren Österreichs mit eigener PV-Anlage, unterstützt E-Mobilität, organisiert regelmäßig Repair-Cafès und betreibt viel Bewusstseinsbildung und Informationsarbeit. Die Pfarre ist somit ein wichtiger Partner für die Energieregion und wurde schon mehrmals ausgezeichnet.

Umweltgerechter Konsum im Wechselland
Ist mit dem Stoffsackerl schon das Ende der Fahnenstange erreicht? Mit dieser Frage haben wir uns im heißen Sommer 2024 auseinander gesetzt. Im Wechselland haben wir glücklicherweise viele Möglichkeite, um fair, bio und verpackungsarm einzukaufen. Und wir Konsumenten haben jeden Tag mit unseren Entscheidungen großen Einfluss auf die Zukunft unserer Region! Die gesamte Zusammenfassung unseres Treffens gibt es hier als Download.

Zukunftsthemen kindgerecht vermitteln? Das geht spielerisch mittels Lego!
Im August 2024 haben wir einen spannenden Workshop bei der Sommerferienbetreuung der Gemeinden Friedberg, Dechantskirchen und Pinggau gestalten dürfen. Mit den Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren haben wir zuerst über den Zusammenhang zwischen Energie und Klimawandel diskutiert, und anschließend durften die jungen Teilnehmer*innen ihre eigene zukunfts- und klimafitte Stadt mit Hilfe von Lego-Steinen bauen. Durch ihre eigenen Ideen entstanden Magnet-Schwebebahnen, Häuser mit Dachbegrünung, unterschiedlichste Wetter-Messgeräte, Energieerzeugungsanlagen u.v.m.! Vielen Dank an die KLAR! Vorau-Dechantskirchen für die Unterstützung bei dieser Aktion.
Textil-Repaircafé in Koopperation mit WiederWertVoll
Der Friedberger Verein WiederWertVoll betreibt in Friedberg eine Second-Hand-Boutique für Damenbekleidung. 2024 wurden gemeinsam zwei Textil-Repaircafés veranstaltet, um Lieblings-Kleidungsstücken eine längere Lebenszeit zu verleihen und den Trägerinnen somit mehr Freude zu bescheren. Vom kaputten Reißverschluss über Hose kürzen bis zum Löcherstopfen war alles dabei, und es konnte erfolgreich geholfen werden!
Das Geschäft in der Wiener Straße 3 in Friedberg wird außerdem von regionalen Kunsthanswerker*innen als Verkaufsplattform genutzt und bietet einen tolle Möglichkeit für ein nachhaltiges, ressourcenschonendes und entschleunigendes Shoppingvergnügen :-)
Erfahrungsaustausch auf kommunaler Ebene
Schul- und Hauswart*innen – sie sind eine der wichtigsten Personengruppen in der Gemeinde, wenn’s um Energiesparen geht, und von ihnen kann man viel lernen! Beim Erfahrungsaustausch im Frühling 2024 war die Themenpalette vielfältig: div. Reinigungsprodukte, Messung der Luftqualität, Nutzerverhalten von Schülern und Lehrern, Tipps und Tricks beim Leuchtmitteltausch, Energiebuchhaltung und Vor/Nachteile von Heizungsabsenkung wurden bspw. besprochen. Die VS Dechantskirchen war uns ein guter Gastgeber, denn konnten wir noch zusätzlich das kommunale Notfallresilienzsystem besichtigen.
klimaaktiv Mobilitätsberatung für die Energieregion Wechselland
Pellets-Sammelbestellung 2024
Das Wechselland hat sich zum Ziel gesetzt, von fossilen Energieträgern unabhängiger zu werden. Dazu gehört nicht nur, Menschen beim Umstieg mit Beratung und Information behilflich zu sein, sondern auch jene zu unterstützen, die bereits eine Biomasseheizung haben. Bspw. indem wir durch gemeinsame Beschaffung von Pellets einen besseren Preis erzielen. Im Jahr 2024 haben sich in der Energieregion Wechselland erstmalig 66 Haushalte einer Pelletssammelbestellung angeschlossen. Dadurch konnten 364 Tonnen gemeinschaftlich bestellt werden und eine Preisreduktion von 15 Euro pro Tonne erzielt werden. Die Firma Steirerpellets erhielt den Zuschlag. Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben und danke an die Steirerpellets für die unkomplizierte Abwicklung.
Zweite Chance für Gebrauchtwaren – ReUse in den Ressourcenparks
In den Gemeinden Pinggau, Friedberg und Schäffern kann die Bevölkerung ncoh brauchbare Gegenstände wie Haushaltsartikel, Kinderspielzeug oder Elektrogeräte im Ressourcenpark abgeben, anstatt in den Restmüll oder in den Sperrmüll zu geeben. Die Artikel werden von pro mente Steiermark abgeholt, gereinigt, instandgesetzt und als ReUse-Artikel im Flohmarkt in Hartberg wieder zum Verkauf angeboten.
Warum ist dieses Projekt so wichtig?
Die KEM bei der Ferienbetreuung 2023
Kinder sind aufmerksame Diskussionspartner in Sachen Energie und Umweltschutz! Bei der Ferienbetreuung der Gemeinden Friedberg, Pinggau und Dechantskirchen wurde einen Vormittag lang über sehr
vieles geplaudert: Woher kommt die Energie? Wie gelangt das Wasser zum Wasserhahn? Was passiert mit dem Müll oder mit unserem Abwasser? Woraus wird Plastik erzeugt? Wie landet es im Meer?
Dass Lebensmittel mit kurzen Transportwegen die bessere Alternative sind, wurde beim lustigen Geschmacksspiel erarbeitet: Zuerst gab es eine Blindverkostung von Lebensmitteln, und anschließend wurde auf dem Globus das Land gesucht, woher die Früchte stammen. Was die kleinen Leute am meisten bewegt hat? Das Abholzen von Wäldern, Müll in der Natur und Kinderarbeit.
Die europäische Mobilitätswoche 2023 im Wechselland
Im September wurde mit Veranstaltungen im ganzen Land, und auch in unserer Region, auf die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Mobilität hingewiesen. Bspw. haben die Pfarren Dechantskirchen und Schäffern einen autofreien Sonntag veranstaltet (inkl. Segnung der alternativen Fortbewegungsmittel), die Kinder der VS Friedberg haben „ihre“ Straße bemalt (als Zeichen für die Straße als Lebensraum für ALLE!), die Kinder der VS Pinggau haben Klimameilen gesammelt, und in der ganzen Region wurden SAM-Gutscheine an Senioren ausgeteilt. Fazit: nächstes Jahr wieder! 😊
Teilsanierung und Zubau VS Friedberg
Bei der Sanierung der Volksschule Friedberg wurden zwei große Herausforderungen gemeistert: die Trockenlegung alter Mauern sowie die Umsetzung eines neuen Raumkonzepts für den modernen Schulbetrieb. Energetische Maßnahmen wie Fenstertausch, Dämmung der obersten Geschoßdecke sowie Errichtung einer PV-Anlage und einer Lüftungsanlage verstehen sich von selbst. Ein gelungenes Beispiel dafür, was man aus einem 130 Jahre alten Gebäude machen kann.
Erneuerbare Energie für Gemeindegebäude
In Dechantskirchen wurden bereits alle Gemeindegebäude auf erneuerbare Energieträger umgestellt. Die größte Herausforderung dabei war die Umrüstung von Elektroheizungen auf ein wassergeführtes System, d.h. auch sekundärseitig waren große Umbauarbeiten und Investitionen nötig. Mehrere kleine Mikronetze versorgen nun die öffentlichen Gebäude sowie einige Wohnungen und Privathäuser mit umweltverträglicher Energie.
Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung
Mittels Einsparcontracting war es der Gemeinde Dechantskirchen möglich, die komplette Straßenbeleuchtung auf LED umzustellen. Der Contractingpartner dabei ist die Energie Graz, nach Ablauf der Vertragsdauer von 11 Jahren sollte sich das Projekt als Win-Win-Situation für beide Seiten herausstellen.
Sanierung VS Eichberg
Das Gebäude, dass Kindergarten und Volksschule Eichberg beheimatet, wird einer umfangreichen Sanierung unterzogen. Am Programm steht die Erneuerung des Daches und der beiden Eingangsportale, sowie Austausch bzw. Sanierung aller Fenster.