Erneuerbare Energie - Zahlen aus der KEM Region

 

installierte Photovoltaikleistung  [kWp/Einwohner]

Jahr

Gemeinde 1

Gemeinde 2

Gemeinde 3

Gemeinde 4

Gemeinde 5

gesamt

2011

0,023

0,025

0,030

0,123

0,040

0,041

2012

0,102

0,051

0,052

0,154

0,067

0,077

2013

0,129

0,231

0,082

0,168

0,383

0,180

2014

0,143

0,253

0,099

0,182

0,433

0,202

2015

0,203

0,264

0,110

0,198

0,437

0,238

2016

0,218

0,272

0,119

0,197

0,434

0,245

2017

0,227

0,275

0,119

0,218

0,450

0,252

2018

0,237

0,275

0,125

0,218

0,466

0,258

             

installierte automat. Biomasseanlagen [kW/Einwohner]

Jahr

Gemeinde 1

Gemeinde 2

Gemeinde 3

Gemeinde 4

Gemeinde 5

gesamt

2011

1,321

1,245

1,975

0,912

1,466

1,463

2012

1,585

1,501

2,221

0,996

1,666

1,687

2013

1,755

1,760

2,316

1,020

2,079

1,871

2014

1,863

1,783

2,397

1,045

2,125

1,931

2015

2,386

1,812

2,455

1,094

2,219

2,074

2016

2,445

1,884

2,544

1,169

2,202

2,136

2017

2,495

2,550

1,956

1,392

2,219

2,197

2018

2,618

2,619

1,988

1,472

2,272

2,266

           

 

solarthermische Erzeugung in  [kWh/Einwohner und Jahr] bei 335 kWh/m2

Jahr

Gemeinde 1

Gemeinde 2

Gemeinde 3

Gemeinde 4

Gemeinde 5

gesamt

2011

97,292

185,884

260,133

213,780

145,070

189,103

2012

100,422

196,845

273,049

221,297

149,534

197,793

2013

100,422

207,749

292,297

225,291

167,388

209,157

2014

105,529

214,920

322,205

231,472

167,388

221,563

2015

140,003

218,874

326,774

235,353

173,638

231,818

2016

141,943

223,966

333,061

234,203

172,374

235,142

2017

146,712

333,061

228,856

255,283

178,800

240,916

2018

146,712

340,035

231,633

260,659

192,758

246,332

 

 

Lichtpunkte für Straßenbeleuchtung:

 

 

2011

2017

Anzahl Lichtpunkte

verbrauchte kWh 2011

kWh/Lichtpunkt

Anzahl Lichtpunkte

verbrauchte kWh 2017

kWh/Lichtpunkt

Gemeinde 1

255

     54.729,00

214,62

291

     51.412,00

176,67

Gemeinde 2

374

   146.212,00

390,94

536

  101.253,00

188,90

Gemeinde 3        (großer Anteil Energiesparlampen)

625

   464.664,90

743,46

640

     92.170,00

144,02

Gemeinde 4

n. erhoben

     44.125,00

 n.n.

149

     16.745,00

112,38

Gemeinde 5         (großer Anteil Energiesparlampen)

84

     13.025,00

155,06

105

     12.436,00

118,44

KEM Wechselland

1338

   722.755,90

540,18

1721

  274.016,00

159,22

CO2 Äquivalent (kg/a)

218.272

91.032

Differenz 2017 - 2011 = CO2 Einsparung pro Jahr : 127.239

 

 

 

 

60% fossil: Wärmeversorgung hat Schlüsselrolle für Klimaschutz und Energiewende

 

Ohne Wärmewende keine Energiewende
"
Es geht um die Entscheidung, ob der Klimavertrag von Paris mit Leben erfüllt und konkrete Maßnahmen beschlossen werden können. Allen ist klar: Die Klimaveränderung hat schon jetzt dramatische Folgen. Nur durch rasches Handeln können wir die Klimakatastrophe verhindern“, betont Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds. „Unser Faktencheck beweist: Eine tragende Rolle kommt dabei dem Wärmesektor zu. Dieser ist für mehr als die Hälfte des österreichischen Endenergieverbrauchs verantwortlich und wird zu knapp 60 Prozent von fossiler Energie abgedeckt. Die Wärmewende ist daher ein zentraler Baustein für eine Energiewende im Sinne der Pariser Klimaziele.“ Wie wichtig die Erreichung des 1,5 Grad-Zieles ist und mit welchen drastischen Konsequenzen ein globaler Temperaturanstieg von 2 Grad verbunden ist, demonstriert der kürzlich veröffentlichte Sonderbericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). 

 

https://www.klimafonds.gv.at/press/praesentation-faktencheck-energiewende-2018-2019/

 

 

Fakten statt Mythen zur Zukunft der Energieversorgung

 

Die globale Energieversorgung ist im Wandel. International werden zunehmend die Weichen für ein neues Energiesystem gestellt, das den Ansprüchen des Pariser Klimaabkommens gerecht werden soll und somit den schrittweisen und vollständigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energie forciert.

 

Dieser Weg ist nicht einfach, aber zahlreiche ermutigende Beispiele aus Österreich und der ganzen Welt zeigen, dass es auf diesem Weg kein Zurück mehr gibt. Die globale Marktdynamik im Bereich erneuerbarer Energien und die zuletzt stagnierende Entwicklung der CO2-Emissionen beweisen, dass Prognosen aus der Vergangenheit von der Realität überholt wurden. In diesem Strukturwandel steckt auch eine enorme Chance für Österreichs Wirtschaft, wenn sie sich mit innovativen Technologien, Dienstleistungen und Ideen am globalen Markt positionieren kann. Das Klimaabkommen von Paris hat dafür eine weltweite gemeinsame Grundlage geschaffen. Es schreibt das Ziel fest, den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen und alle Anstrengungen zu unternehmen, um unter +1,5°C zu bleiben. Die Klimakrise erfordert rasches, verantwortungsvolles und ambitioniertes Handeln. Der zügige Umbau unseres Energie- und Mobilitätssystems hat dabei besondere Priorität.

 

Der „Faktencheck Energiewende 2017/2018“ greift in bewährter Weise einige der wichtigsten Argumente der aktuellen Diskussion auf und bereitet Grundlagen und Informationen auf.

https://faktencheck-energiewende.at/faktencheck/energiewende-2017-2018/