• Biomasse macht Schule

Beim Holzhof Schmidt GmbH wird die komplette Verwertung des Rohstoffs Holz sicht- und erlebbar gemacht (Schnittholz und zusätzlich Fernwärme mit 5MWth sowie 1 MWel, Spitzenlastabdeckung mit 120 m³ Pufferspeicher, Holzpelletsproduktion, nachgerüstete Rauchgaskondensationsanlage mit 1,2 MWth).

Im Rahmen des Unterrichts werden den SchülerInnenn der 3. Klasse der HTBLuVA Pinkafeld die vorhandenen Technologien nähergebracht. Exkursionen runden diese Maßnahme ab.

  • Schule macht Energie mit Verein SchmE

    Der Verein Schme (Schule macht Energie) führt seit einigen Jahren in Volksschulen Energie-Workshops durch. Inhalt dieser Maßnahme wird es sein, altersgerechte Unterlagen zum Thema Energie für Kindergartenkinder sowie Jugendliche der Sekundarstufe I zu erarbeiten und an mindestens einem regionalen Kindergarten bwz. einer regionalen Schulen durchzuführen.

  • Erschließung eines Gewerbe- und Wohngebietes – aber nachhaltig

Für das Gewerbe- und Wohngebiet in Friedberg wird ein Konzept erstellt, welches folgende Bestandteile beinhalten kann:

• Nahwärmekonzept in Abhängigkeit der Bebauungspläne sowie Flächenwidmungspläne auf Basis Biomasse, Solarthermie- und PV Anlagen

• Konzept für kombinierte Aufschließungsmaßnahmen aller leitungsgebundenen Systeme

• Konzept für Bauvorgaben für die Aufschließung und den Bau der Objekte durch die Gemeinde

• Konzept Supermarkt mit Solarthermie und PV Anlage sowie Abwärmenutzung der Kühlanlagen

  • Die Region erstrahlt im richtigen Licht

Die Gemeindeobjekte sollen hinsichtlich ihrer Beleuchtungsausstattung erhoben und dokumentiert werden. Weiters werden Straßenzüge (öffentlich verwaltet), welche noch nicht auf energieeffiziente Beleuchtungsmittel umgestellt worden sind, evaluiert und Maßnahmenvorschläge erarbeitet. Informationen zur energieeffizienten Beleuchtungslösungen in Privathaushalten sollen weitergegeben werden.

  • Regional mobil, aber nachhaltig

Die Klima- und Energiemodellregion nachhaltig mobil zu machen, ist das zentrale Anliegen dieser Maßnahme. Daher ist es wichtig, die einzelnen Gemeinden und auch die Region als Gesamtes zu erfassen und ein Mobilitätskonzept gemeinsam mit der Region zu erarbeiten (Mikro ÖV).

Dazu ist die Einbindung von relevanten Zielgruppen, wie z.B.: PendlerInnen, bei der Erstellung von Lösungssystemen wesentlich.

  • Ausbau der (schnell-) E-Ladeinfrastruktur

     Evaluierung von attraktiven und verkehrstechnisch günstig gelegenen Punkte, wie Park&Ride-Parkplätzen, Hauptplätzen, Gewerbegebiete, Wohngebiete usw. Erstellen von Konzepten mit Energieversorgern als kombinierte Anlagen - Strukturerrichter und Stromlieferant

  • Heizkessel-Casting und Forcierung der Puffer- und Solarthermienutzung
  • Suche des ältesten, fossil beheizten Kessels in jeder Gemeinde, Verstärkung der Nutzung von Solarthermie
    • Know-How Transfer auf Kommunaler Ebene

    • Wissensaustausch innerhalb der Gemeindestrukturen zu Themen der Erneuerbaren Energie und Energieeffizienz, das Wissen auf unterschiedlichen Ebenen (BürgermeisterInnen, AmtsleiterInnen, Schulwarte, …) austauschen. Die Weitergabe von diesem Know-how auf Gemeindeebene unterstützt den regionalen Zusammenhalt, regelmäßige Treffen für Erfahrungsaustausch

  • Best-practice aus und für die Region

Best-Practice Beispiele sind immer eine Reise wert, vor allem, weil viele Eindrücke mitgenommen werden können und damit ein Knowhow-Transfer aktiv angeregt werden kann. Das Spektrum für die Exkursionen umfasst alle Gebiete der Erneuerbaren Energie, der Energieeffizienz und des nachhaltigen Bauens.

  • Wissen vor Ort und neue Medien
  • Das Büro des MRM ist stationär und dies ist gerade in ländlichen Strukturen zumeist ein Hemmnis, dass die Bevölkerung mit dem MRM und dem Thema Klima und Energie in Berührung kommt. In regelmäßig stattfindenden Vor-Ort-Informations-Terminen wird der Bevölkerung angeboten, dass sie sich in IHRER Gemeinde zum Thema Energie und Umwelt informieren können. Ein facebook Auftritt der KEM Region wird eingerichtet.
  •  Steigerung der Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden und Etablierung einer Energiebuchhaltung

In allen 5 Gemeinden wird ein Energiebuchhaltungssystem eingeführt (EBO Online).

Öffentliche Gebäude in der Region (je 1 Gebäude pro Gemeinde) sollen hinsichtlich der Energieeffizienz evaluiert werden.

Erhebung gemeinsam mit regionalen ExpertInnen nach Leitfaden, welche Potenziale z.B.: in der Optimierung der Regelungstechnik liegen. Kurze Evaluierung vor Ort notwendig, um die IST-Situation der ausgewählten Gebäude zu erheben.

  •  CO2-neutraler Strom für Privathaushalte

Um den Grad an Autarkie in einer Region zu heben, muss elektrischer Strom selber produziert und selber verwendet werden.

Auch der Umstieg auf CO2 – neutralen Ökostrom aus österreichischer Produktion hilft die CO2 Emissionen zu mindern.

Gerade in landwirtschaftlichen und produzierenden Betrieben ist eine sichere Stromversorgung unabdingbar.

Um die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren sind z.B. Info- und Praxistage, Exkursionen, Förderberatungen, … geplant.

  • Unterstützung von Förderungen und Investitionen

Unterstützende Informationen und Weitergabe zu Fördermöglichkeiten, bei der Suche nach Fördermöglichkeiten, und Hilfestellung für Gemeinden bei den Themen Beleuchtung, Mobilität, erneuerbare Energie, Heizungsumstellung, Sanierung...